Rita Siebert, Top Talent der Karateka des TuS Alztal Garching holt sich in Erfurt den Titel der deutschen Meisterin im Karate in der Kategorie Kata Einzel Jugend.

Am vergangenen Wochenende fanden in der Thüringischen Landeshauptstadt Erfurt die Deutschen Meisterschaften im Karate für die Jugend, Junioren und U21 statt. Bereits zum 15. Mal war die große Leichtathletik-Halle der Austragungsort der DM, zu der sich 823 Athleten aus 234 Vereinen aus dem gesamten Bundesgebiet über die jeweiligen Landesmeisterschaften qualifizierten. Für den TuS Alztal Garching ging Rita Siebert an den Start, die sich durch ihre Zugehörigkeit im Bundeskader und ihrem zweiten Platz bei der Bayerischen Meisterschaft dazu qualifizierte. Nach dem zweiten Platz 2017 und dem dritten Platz 2018 bei der Deutschen Meisterschaft wollte sie sich dieses Jahr den Titel holen und gab dafür wirklich alles. Aufgund der sehr guten Wettkampfvorbereitung der letzten Monate mit mindestens sechs Trainingseinheiten pro Woche und zusätzlichen Lehrgängen im Landeskader und Bundeskader war sie in körperlicher Höchstform. So war die Hoffnung auf den Titel sowohl von Rita selbst, als auch von Trainer Manfred Pfeiffer durchaus berechtigt.

Aber auch bei der Wettkampftaktik ging der Trainer zum ersten Mal ein etwas höheres Risiko ein und ließ Rita zu Beginn die vermeintlich etwas schwächeren Kata zeigen. Damit hatte sie für die späteren Runden, bei denen die verbliebenen Gegnerinnen immer stärker werden, noch ihre besten Kata zur Verfügung. So startete sie mit der Kata Chinto im Pool 1 (von 4), der mit 10 Starterinnen besetzt war, ihren Wettkampf als erste Wettkämpferin. Beim neu eingeführten Punktesystem qualifizieren sich die besten vier Athleten für die nächste Runde. Aufgrund der eigenen Erwartungshaltung und der Nervosität erreichte sie anfangs nicht ihre optimale Leistung und es begann das nervenzerrende Warten bis alle weiteren Starterinnen ihre Kata absolvierten und feststand, dass sie sich mit einem zweiten Platz das Vorrücken in die zweite Runde gesichert hatte. Mit einem tiefen Durchatmen beim Trainer und ihr selbst wurde die zweite Runde in Angriff genommen, bei der nun die Athleten der Pools 1 und 2 zusammengefasst wurden und wiederum die 4 Besten in die nächste Runde kamen. Mit der Kata Kushanku und einer deutlich besseren Leistung sicherte sie sich souverän mit der höchsten Punktewertung den Einzug in Runde 3. Die beiden weiteren Starter des Landeskader Bayern, Anna Braun aus Burglengenfeld und Anna Stössel aus Mömlingen, qualifizierten sich mit den Plätzen 2 und 3 ebenfalls für die dritte Runde, sowie die Viertplatzierte Soraia Santos aus Nordrhein Westfalen. In der dritten Runde wird um den Einzug in das Finale und um den dritten Platz gekämpft. Mit der Kata Chatanyara Kushanku ging Rita in diese vorentscheidende Runde. Als Siegerin der Vorrunde startete sie als Letzte der 4 Athleten und konnte sich mit einer Top-Leistung und einer ebenso hohen Wertung klar den Einzug in das abendliche Finale vor der Starterin aus Burglengenfeld / Bayern und der Starterin aus Mömlingen / Bayern sichern. Jetzt war es wichtig, erst einmal abzuschalten und die fast 7 Stunden bis zum Finale zu überbrücken. Während dieser Zeit startete Rita noch mit ihren Team-Kollegen aus Erding in der Kategorie Kata-Mannschaft. Hier konnten sie sich leider nicht durchsetzen und das Team schied in der ersten Runde aus. Gegen 16:30 Uhr waren dann alle Vorkämpfe und die Entscheidungen um die dritten Plätze beendet. Jetzt blieben noch 30 Minuten, um sich bestmöglich für das Finale um 17:00 Uhr aufzuwärmen und sich an die neue Atmosphäre anzupassen. Beim Finale werden nur noch die 7 Kampfrichter und die beiden Athleten mit ihren Trainern in den Halleninnenraum gelassen. Per Losentscheid wurde der TuS-Athletin der blaue Gürtel zugelost. Damit war klar, dass ihre Finalgegnerin Leonie Munier aus Ballenstedt  / Sachsen-Anhalt als Erste im Finale starten wird.  Mit einer technisch sauberen Kata Papuren legte Leonie gut vor und so gab es für Rita nur noch eine Vorgabe: alles aus sich rauszuholen. Mit einer technisch, athletisch und kämpferisch hervorragenden Kata Anan konnte sie bei der Entscheidung sechs der sieben Kampfrichter für sich gewinnen und krönte sich damit zur neuen deutschen Meisterin im Kata Einzel der Jugend des Deutschen Karateverbandes, welcher der einzige vom Deutschen Olympischen Sportbund anerkannte Karateverband ist und seine Athleten 2020 nach Tokyo zu den olympischen Spielen entsenden darf.

Durch diesen Sieg stand die junge TuS-Athleten nun dreimal in Folge bei der Deutschen Meisterschaft auf dem "Trepperl", was einmal mehr ihren Trainingsfleiß und ihre kontinuierliche Leistung bezeugt.

  • Shorin Ryu Seibukan Shop
    Shorin Ryu Seibukan Shop

    In Zusammenarbeit mit dem Budo-Shop SBJ Sportland entwickeln wir eine eigene Reihe von Karate-Anzügen für Shorin Ryu Seibukan-Mitglieder.

    An den Start gingen nun
    - Einsteiger-Karateanzüge "Kodomo"
    - einfarbige Gürtel "Shorin Ryu Seibukan" und
    - zweifarbige Gürtel "Shorin Ryu Seiubkan" (Zwischenprüfungen).

    Wir freuen uns auf Euren Besuch unter folgendem Link: https://www.sbj-sportland.de/de/shorin-ryu-seibukan/

  • Rita Siebert ist deutsche Meisterin
    Rita Siebert ist deutsche Meisterin

    Rita Siebert, Top Talent der Karateka des TuS Alztal Garching holt sich in Erfurt den Titel der deutschen Meisterin im Karate in der Kategorie Kata Einzel Jugend.

    Am vergangenen Wochenende fanden in der Thüringischen Landeshauptstadt Erfurt die Deutschen Meisterschaften im Karate für die Jugend, Junioren und U21 statt. Bereits zum 15. Mal war die große Leichtathletik-Halle der Austragungsort der DM, zu der sich 823 Athleten aus 234 Vereinen aus dem gesamten Bundesgebiet über die jeweiligen Landesmeisterschaften qualifizierten. Für den TuS Alztal Garching ging Rita Siebert an den Start, die sich durch ihre Zugehörigkeit im Bundeskader und ihrem zweiten Platz bei der Bayerischen Meisterschaft dazu qualifizierte. Nach dem zweiten Platz 2017 und dem dritten Platz 2018 bei der Deutschen Meisterschaft wollte sie sich dieses Jahr den Titel holen und gab dafür wirklich alles. Aufgund der sehr guten Wettkampfvorbereitung der letzten Monate mit mindestens sechs Trainingseinheiten pro Woche und zusätzlichen Lehrgängen im Landeskader und Bundeskader war sie in körperlicher Höchstform. So war die Hoffnung auf den Titel sowohl von Rita selbst, als auch von Trainer Manfred Pfeiffer durchaus berechtigt.

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  • Neue Zusammensetzung des Vorstandes

    Durch die am 16.12.2018 abgehaltene Verbandsversammlung ergab sich eine Neubesetzung der Vorstandschaft:
    Als 1. Vorsitzender wurde Bruno Dominelli und als Schatzmeisterin Lisa Berchtold gewählt.

    Die Geschäftsstelle wurde ebenfalls durch Lisa Berchtold neu besetzt.

     

  • Trainer/Multiplikatoren-Ausbildung im SRS Karate und SOK Kobudo

    Auch in diesem Jahr startet Kyoshi Jamal Measara wieder zwei Trainer/Multiplikatoren-Ausbildungen. Die Serie im Shorin Ryu Seibukan Karate startet am 27.05.2017 von 14.30 Uhr bis 18.45 Uhr; die SOK Kobudo-Reihe beginnt am 28.05.2017 von 10.00 Uhr bis 14.15 Uhr.

    Zielgruppe sind in erster Linie Karateka aller Stilrichtungen, die ihr bisheriges Wissen im Karate oder Kobudo auffrischen, aber auch erweitern wollen.

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  • SRS Karate-Prüfung am 20.03.2016

    Unter der Leitung von Kyoshi Jamal Measara und Sensei Werner Bachhuber (5. Dan Karate ) fand am 20.03.2016 eine zentrale Kyu/Dan-Prüfung im Shorin Ryu Seibukan Karate statt. Bei diesem Termin stellten sich auch zwei Kandidaten zur Prüfung die man zu der Gruppe der Jukuren zählen kann.

    Darunter versteht man im deutschsprachigen Raum Menschen die erst im Erwachsenenalter mit Karate beginnen. Besonders in den letzten Jahren hat dieses Thema eine große Beachtung erfahren. Es sei hier- um ein Beispiel zu nennen- an die Untersuchung zum Karatetraining für ältere Menschen an

    der Universität Regensburg erinnert, die vom DKV-Präsidenten Wolfgang Weigert in die Wege geleitet wurde.

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  • SOK-Kobudo-Prüfung am 17.04.2016 in Kelheim

    Unter der Leitung von Kyoshi Jamal Measara und Sensei Werner Bachhuber (3. Dan Kobudo) fand am 17.04.2016 eine zentrale Kyu/Dan-Prüfung im SOK Kobudo statt.

    Das nach wie vor sehr starke Interesse an Kobudo zeigt sich auch

    in den regelmäßig stattfindenden Prüfungen. Die entsprechenden Termine sind ein fester Bestandteil des Jahreskalenders.

    Das Prüfungsprogramm besteht aus den im SOK Kobudo DKV festgelegten Anforderungen. Je nach Kyu/Dan-grad umfasst die Prüfung die Kobudowaffen Bo, Sai und Tonfa, sowie einen theoretischen Teil. Die Teilnehmer waren gut vorbereit und konnten nach absolvierter Prüfung ihre neuen Graduierung von

    Sensei Measara in Empfang nehmen.

    Wir gratulieren Daniela Ostermeier zum 1. Dan, sowie vier weiteren Prüflingen zum bestandenen 3. Kyu.

  • Karate Ni Hi Tag am 25.10.2016

    Am 25.Oktober 1936 fand in Okinawa ein Treffen der wichtigsten und angesehensten Meister dieser Zeit statt. Mit dabei waren unter anderen Miyagi Chojun, Kyan Chotoku,

    Chibana Choshin Man wollte sich über die Zukunft der Kampfkünste unterhalten und dabei sollte auch ein neuer Begriff dafür gefunden werden. Den bis dahin oft benutzten Ausdruck Tode bzw. Todi , was so viel heißt wie Chinahand wollte man ersetzen. Durch verändern der Schriftzeichen fand man zu einer Bezeichung auf die sich Alle einigen konnten.

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  • SRS Karate und SOK Kobudo Verbandslehrgang in Schierling

    Am letzten Oktoberwochenende fand in Schierling ein kombiniertes Karate und Kobudowochenende statt. Es war eine gut besuchte Veranstaltung aus dem Seibukan Jahresterminkalender. Mehr als 80 Teilnehmer trafen sich, um an den beiden Tagen Karate und Kobudo zu trainieren.

    Kyoshi Jamal Measara führte an den beiden Tagen -unterstützt von einigen Trainern durch die Lehrgänge.

    Am Samstag stand Kobudo auf dem Programm. In verschiedenen Gruppen, Anfänger, Mittelstufe und Fortgeschrittene, und in diversen Disziplinen wie z.B Grundschule, Kata, Yakusoku Kumibo konnten die Kobudokas mit verschiedenen Waffen trainieren. Am Ende des Kurstages bestand auch noch die Möglichkeit eine Kyu-Prüfung bis 1.Kyu abzulegen.

    Der Sonntag war dem Karate vorbehalten. Auch hier wartete ein breites Trainingsangebot aus den verschiedenen Bereichen des

    Seibukan-Karate auf die Karatekas. Übungsstunden mit verschiedenen Katas,

    Ippon-Kumite, Kumite und Zenshin Kotai konnten besucht werden.

    Ergänzend dazu gab es noch einen Kampfrichterlehrgang und zwei Stunden

    Prüfungsvorbereitungslehrgang für Interessierte mit Sensei Werner Bachhuber.

    Am Sonntag gab es die Möglichkeit am Kursende eine Kyu-Prüfung in Karate abzulegen

    Sensei Measara hatte Karate und Kobudo getrennt jeweils an einem Tag angeboten, was dem Wunsch vieler Leute entsprach. Dementsprechend gut besucht war auch dieser abwechslungsreiche und interessante Wochendlehrgang.

  • Kyoshi Jamal Measara wird der 9. Dan verliehen

    Inoffiziell war schon darüber gesprochen worden. Doch offiziell wurde es am Samstag den 02. Dezember beim alljährlich stattfindenden Karate und Kobudo Wintercamp bekannt gegeben. Kyoshi Jamal Measara bekommt vom DKV der 9. Dan Karate verliehen. DKV Präsident Wolfgang Weigert und Helmut Körber, BKB Prüferreferent, waren extra angereist um Sensei Measara die Urkunde des DKV zu überreichen und ihre Glückwünsche zu dieser Auszeichung auszusprechen. In seiner Laudatio würdigte Wolfgang Weigert den unermüdlichen Einsatz von Sensei Measara für Karate in Deutschland und Europa sowie in vielen Ländern der Welt. Nicht unerwähnt ließ er auch die Einstellung Sensei Measaras in seinen Bemühungen um Karate nicht nachzulassen, sowie dessen Loyalität zu Hanshi Shimabukuro in Okinawa. Erst nachdem dieser schriftlich seine Zustimmung zu der Verleihung äußerte war Sensei Measara bereit sie anzunehmen. Wolfgang Weigert beendete seine kurze Rede mit dem Wunsch an die Anwesenden Karatekas und Schüler Sensei Measaras diesen auch weiterhin zu unterstützen und Karate voranzubringen.

  • Karate nicht nur für junge Menschen

    Am Sonntag, 12.06.2016 fand in der Budo Akademie Kelheim ein Prüfungsvorbereitungslehrgang statt.

    11 Karatekas aus München und Kelheim nahmen teil. Sensei Measara ( Budo Akademie Kelheim) und Sensei Werner Bachhuber (Budo Akademie München) leiteten den Lehrgang. Am Ende legten 6 Teilnehmer erfolgreich ihre Prüfung zum nächsthöheren Gürtel ab. Eine Teilnehmerin aus München bestand ihre Sichtungsprüfung zum Stilrichtungswechsel vom Shotokan zum Shorin Ryu Seibukan Karate. Sie darf nun auch hier ihren violetten Gürtel tragen.

    Das Besondere der sechs Teilnehmer ist das Alter   (46-72). Sie gehören der „Karate for my Life“-Gruppe der Budo Akademie Kelheim an. Eine Gruppe, in der Männer und Frauen ab 40 bis..... Jahre trainieren. Der älteste Prüfling war 72 Jahre. Dies zeigt, dass Karate nicht nur für junge Menschen eine geeignete Sportart ist, sondern auch bis ins hohe Alter ausgeübt werden kann.

    2016 06 12

    Die Prüflinge und ihre Prüfer von links: Sensei Measara Jamal ( 8. Dan), Berchtold Lisa (4. Kyu), Schücke Walter (2. Kyu), Huber Andrea (1. Kyu), Mooser Ruppert (2. Kyu), Grauvogl Christian (2. Kyu), Lange Peter (1. Kyu), Halloul Raouf (2. Kyu), Sensei Bachhuber Werner (5.Dan)